Bingestadt Geyer gibt Regeln für Geocaching-Owner vor

Schön, wenn ich zur Abwechslung etwas Positives über mein Hobby Geocaching berichten kann. Vor kurzem berichtete ich darüber, dass der Bürgermeister  der Stadt Geyer die  ausgelegten Geocaches in seiner Gemarkung „reglementieren“ wolle. Zudem wolle er wissen wo sie versteckt sind; verständlicherweise.   Dazu sei er im Gespräch mit den Geocachern.

Diese Gespräche sind wohl abgeschlossen, denn es gibt kein generelles Geocaching-Verbot. Im Gegenteil: Die Bingestadt Geyer gibt Regeln für Geocaching-Owner vor :applaus:   Auf der Seite von Geyer heißt es

…Bitte halten Sie sich dabei unbedingt an die von den Ownern ausgewiesene Hinweise zum Aufsuchen der Schätze. Möchten auch Sie als Owner aktiv werden und selbst Caches verstecken, so bitten wir Sie, Ihre Punkte im beigefügten Formular zu benennen und zuvor von uns kostenlos genehmigen zu lassen…

Das Beste dabei  ist, dass es sich hier um Regeln handelt die 1:1 den Groundspeak-Geocaching-Guidelines (und überwiegend dem gesunden Menschenverstand) entsprechen. Natürlich erweitert die Bingestadt Geyer sie um örtliche Gegebenheiten.

Ansprechpartner für Geocache-Owner und kostenlose „Genehmigungsstelle“ für Geocaches ist die Touristeninformation. Diese nutzt natürlich die Geocaches im Gegenzug zu Werbezwecken. Somit handelt es sich hier um eine klassische Win-Win-Situation: Geocaches die dem Qualitätsanspruch und den Regeln nicht entsprechen werden nicht genehmigt. Sog. Piss-Ecken-Filmdosen wandern direkt in den Mülleimer  und Geocacher können „schöne“ Geocaches suchen :good:

Es freut mich, dass in Geyer ein guter Weg für ein harmonisches Miteinander gefunden wurde. Allerdings habe ich bei dem Regelwerk auch ein weinendes Auge… Die T-Wertung  (Geländewertung) darf T2 nicht überschreiten; T3 oder T3,5 wäre doch auch noch OK… aber eine Kröte müssen wohl auch die Geocacher für ein harmonisches Miteinander schlucken – es gibt Schlimmeres :zopf:

3 Replies to “Bingestadt Geyer gibt Regeln für Geocaching-Owner vor”

  1. Das heißt, in Geyer haben sich Cacher, vermutlich Owner, aktiv und kompetent für das Hobby eingesetzt, Zeit und Mühe investiert, das Hobby und die Regeln erklärt, mehrere Gespräche geführt…
    Am Ende steht außer existenten Dosen eine werbewirksame Verlinkung zu geocaching.com.
    Dafür gibt es doch sicherlich ein kleines Dankeschön, z.B. in Form einer Premium-Mitgliedschaft, einer schicken Thanks-Coin oder so. Oder?

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